Erfahrung mit Altbauten
Wir kennen die Eigenheiten Wiener Gründerzeithäuser aus über 1.000 Umzügen.
RATGEBER
Schmale Stiegenhäuser, fehlende Lifte und Stuckdecken — so gelingt der Altbau-Umzug
Wien ist geprägt von Gründerzeithäusern mit hohen Räumen, aufwendigem Stuck und engen Stiegenhäusern. Genau das macht einen Umzug anspruchsvoller als in einem modernen Neubau. Mit der richtigen Planung lässt sich das souverän meistern.
Viele Altbauten aus der Gründerzeit wurden ohne Personenlift errichtet oder verfügen nur über sehr kleine, alte Aufzüge. Sperrige Möbel müssen dann über enge, oft gewendelte Stiegen getragen werden. Wir demontieren größere Möbelstücke wo nötig und sichern Ecken sowie Geländer mit Schutzmaterial.
Bei besonders sperrigen Stücken oder oberen Stockwerken ohne Lift ist ein Außen- bzw. Möbellift über das Fenster oft die schnellere und schonendere Lösung als der Transport über das Stiegenhaus. Wir prüfen bei der Besichtigung, ob sich das für Ihren Umzug anbietet.
Hohe Räume, Stuckdecken und alte Türstöcke sind charakteristisch für Wiener Altbauten — und entsprechend empfindlich. Wir polstern Durchgänge, Geländer und Kanten ab, um Beschädigungen an der historischen Bausubstanz zu vermeiden.
Als Gründerzeit wird die Bauperiode von rund 1840 bis 1918 bezeichnet. Wiens Bevölkerung wuchs in dieser Zeit von etwa 250.000 auf über 2 Millionen Einwohner, was einen enormen Bauboom mit rund 460.000 neuen Wohnungen auslöste. Charakteristisch sind Deckenhöhen zwischen 3,2 und 4 Metern — der Grund für die hohen, oft schmalen Stiegenhäuser, die einen Umzug heute anspruchsvoller machen als in einem Neubau.
Wir kennen die Eigenheiten Wiener Gründerzeithäuser aus über 1.000 Umzügen.
Vor Ort prüfen wir Stiegenhaus, Türbreiten und Liftmöglichkeiten — für einen realistischen Fixpreis.
Polstermaterial für Geländer, Kanten und Durchgänge gehört bei uns zum Standard.
Bei sperrigen Möbeln oder engen Stiegen prüfen wir Alternativen wie Demontage oder einen Außen-/Möbellift über das Fenster.
Das hängt vom Einzelfall ab — Stockwerk, Stiegenbreite und Möbelmenge fließen in den Fixpreis nach der kostenlosen Besichtigung ein. Überraschungen am Umzugstag gibt es dabei nicht.
Wiens Bevölkerung wuchs während der Gründerzeit von rund 250.000 auf über 2 Millionen Einwohner — fast eine Verzehnfachung. Um dieses Wachstum unterzubringen, entstanden zwischen 1840 und 1918 rund 460.000 neue Wohnungen. Deshalb prägen Gründerzeithäuser bis heute die meisten Wiener Innenbezirke.
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